Roleplay, die Erste

Rp, rp, rp.. Roleplay. Online. Ähem, ja, das ist so'n Hobby. Das ist folgendes:

Man geht auf einen Rp-Server, erstellt sich einen Charakter und legt los. Das kann ein Mensch sein, ein Vampir, ein Dämon, ein Werwolf, ein Geistwesen und so weiter - die Auswahl der Rasse ist ziemlich vielfältig. Bild suchen, das in etwa dem Aussehen deines Charakters enstprechen soll, einen Biographietext kritzeln, was dazu dienen soll, damit man selbst und die Andren den Char etwas besser verstehen können, und ja - let's go. 

Es gibt, je nach Server, unterschiedliche Anforderungen an die Spieler. Es gibt die ganz schlichten Servs, wo die Biographie aus reinem, manchmal auch farbigen, Text besteht und dann gibt es aber auch Server, die eine HTML-Bio inkl. einen Probepost verlangen, bevor dein Char die jeweilige Stadt überhaupt betreten kann. 

Auf dem Server dann herrscht RP-Pflicht, ausser man kritzelt in die OT-Box. Soll heissen, nicht DU, sondern dein Charakter befindet sich in der virtuellen Welt des Pseudomittelalters, der Endzeit und so weiter. Unsereins kritzelt hauptsächlich die Zeilen der Pseudomittelalterwelten voll, darum gehts hier jetzt auch spezifisch um diese. 

Beispiel:

Nehmen wir mal an, der Charakter heisst Hugo. Landstreicher Hugo. Du klickst dich auf den Marktplatz und irgendwie willst du da ja auch spielen. Nix ist mit "Hi Leute, jemand on?". Mit dem Doppelpunkt ersetzt du im Eingabefeld den Namen des Chars, in diesem Fall den Hugo. Ein erster Post könnte vielleicht so aussehen:

Landstreicher Hugo betritt den Markplatz und schaut sich nach Geldgebern um. 

Oder auch so:

Landstreicher Hugo hat sich quer über den Dorfplatz geschleppt. Inzwischen steht er vor dem Tor, hinter welchem der grosse Marktplatz beginnt. Hugo hat Hunger, er hat seit Tagen nichts mehr gegessen. Vielleicht findet er auf dem Markt ja jemanden, der bereit ist, ihm Essen zu kaufen? 

Und so weiter! Der Fantasie sind, abgesehen von Faulheit und Müdigkeit, keine Grenzen gesetzt! 

Ja und dann, dann hofft man entweder, dass jemand auf das Geschreibsel reagiert oder sucht sich von anfang an in der Kriegerliste jemanden zum Spielen...

 

Vorteile: 

Rp fördert die Kreativität, kann bei Lernfähigkeit die Rechtschreibung verbessern und ebenso wirkt es positiv aufs Denkvermögen. Es eignet sich hervorragend zum Stress- Wut- und Frustabbau, gleichzeitig kann es aber auch lustig und/oder entspannend sein. 

Nachteile:

Viele Leute, die Rp spielen, verlieren den Bezug zur Realität. Das habe ich selbst leider schon bei mir erfahren, bei anderen  ebenso. Die Gedanken drehen sich nur noch um den Charakter und seine Story, das reale Leben kann gefährdet werdet - die Freunde aus dem Spiel, die man meistens nur per ICQ kennt, sind "doch auch wichtig", aber tagelanges vor-dem-Pc-hocken kann nicht gesund sein und ist es vermutlich auch nicht - nicht, wenn die Realität auf dem Spiel steht.

Wie man dem entgegenwirken kann?

Indem man stehts die Realität, das richtige Leben, als Nummer Eins sieht. Erst, wenn dies und jenes erledigt ist an den Computer geht. Ich finde, es sollte heissen: Im richtigen, echten, nicht virtuellen Leben habe ich Zeit und Platz für Rp - und nicht: Zwischen zwei Rps habe ich Zeit für ein bisschen Leben. 

:) 

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